![]() Ein Schlaraffenland des Geistes |
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Schlaraffia ist zwar ein Männerbund, aber die Frauen, was sich auch im besonderen Sprachschatz der Schlaraffia ausdrückt, werden nicht außen vor gelassen. Es ist üblich, dass sich die Frauen der Sassen regelmäßig treffen und im Verlaufe der Winterung z.B. bei der UHUbaumfeyer an der Sippung teilnehmen. Nachfolgend diverse Zitate zur Stellung der Frauen in Schlaraffia. |
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In der Schlaraffia ist die Freundschaft der Sassen untereinander ganz wichtig.
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Die Freundschaft unter Männern hat aber ein ganz anderes Gesicht, als die Freundschaft zwischen Frauen und Männern,
Erotik, Sexualität bleiben außen vor.
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Schlaraffia ist eine Gemeinschaft von Männern. Dass Frauen nicht Mitglied werden können, hängt mit den beiden
grundlegenden Spielelementen "Rittertum" und "Hochhalten der Freundschaft zusammen."
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In der Ritterzeit werden die Frauen hoch verehrt, aber nach außen hin traten sie nicht aktiv in Erscheinung.
Sie können deshalb dem Ziel des schlaraffischen Pseudo-Ritterspiels, der Persiflage im Umgang mit der Obrigkeit und
der Gesellschaft nicht dienen.
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Der dabei gepflegte Humor käme bei den Frauen nicht an: Die meisten Frauen stellen sich nicht gern selbstironisch in Frage.
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Um zwei hinkende Vergleiche zu bemühen:
In einer Männer-Sportmannschaft spielen keine Frauen mit. Bei einem Kaffeekränzchen würden Männer gewaltig stören. |
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Die Freundschaft hat innerhalb des schlaraffischen Spiels einen hohen Stellenwert. Da würden durch die Anwesenheit
von Frauen ganz andere Akzente gesetzt! Bei der Freundschaft zwischen Männern ist die Gefahr, dass dabei Erotik ins
Spiel kommt, sehr viel geringer, als bei einer Freundschaft zwischen Frauen und Männern.
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Es ist auch undenkbar, dass in einem Verein per Satzung Freundschft zwischen Mann und Frau gefordert würde.
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Frauen spielen an anderer Stelle eine große Rolle bei Schlaraffia.
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Im Sommer findet in jedem Reych eine Reihe von künstlerischen, kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen
statt, die ohne Teilnahme von Frauen undenkbar wären.
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Bei großen schlaraffischen Festen sind fast immer die Frauen dabei.
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Viele Frauen profitieren durchaus davon, wenn ihr Lebenspartner durch die Schlaraffia mehr Lebensfreude gewinnt
und entspannt und fröhlich von den Sippungen heimkommt und ihr begeistert davon berichtet.
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Um den Frauen zu zeigen, was ihre Männer in den Sippungen (Spielabenden) so treiben, findet einmal jährlich
eine Sippung mit Frauen statt.
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